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Spezifische Immuntherapie mit Pollen, Hausstaubmilben, Bienengift, Wespengift

Eine Allergie (gegen Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Insektengifte) kann ursächlich behandelt werden mit einer allergenspezifischen Immuntherapie (Desensibilisierungstherapie, „Allergieimpfung“). Das Allergen wird hierbei in steigender Konzentration und Menge bis zu einer bestimmten Höchstdosis unter die Haut des Oberarms ins Fettgewebe gespritzt. Die Aufdosierung erfolgt hierbei in der Regel über 8-9 Wochen in wöchentlichen Abständen und muss bei ganzjährigen Allergenen wie der Hausstaubmilbe 1x/Monat fortgeführt werden. Alle Immuntherapien werden über mindestens 3 Jahre durchgeführt.          

 

Nach der Behandlung muss sich der Patient unbedingt 30 Minuten in den vom behandelnden Arzt angewiesenen Räumlichkeiten zur Überwachung aufhalten.

 

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

Häufig: Schwellungen, Rötungen, Juckreiz an der Injektionsstelle.

Sehr selten/äusserst selten: Schnupfen, Niesreiz, Hautausschlag, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Allergische Schockreaktion.

 

Unmittelbar vor der Spritze und gleichentags nach der Spritze soll starke körperliche Aktivität vermieden werden.

 

Beim Ultrarush- Verfahren mit Insektengift wird während eines Tages die Dosis mehrmals gesteigert (6 subkutane Injektionen in aufsteigender Dosierung des Insektengifts am gleichen Tag, Abstand 30 Minuten, nach Abschluss Überwachung während 3 Stunden). Dies findet auf der Tagesklinik des Stadtspitals Triemli statt unter intensiver Überwachung (Monitor, immer anwesende Pflegeperson oder Arzt). Das Kind erhält eine Infusion, damit, falls es zu einer allergischen Reaktion kommen sollte, notwendige Medikamente schnell verabreicht werden können. Die weiteren Injektionen werden nach 1,3 und 7 Wochen bei uns in der verabreicht und anschliessend in 4-wöchentlichen Abständen bei uns in der Praxis oder beim Kinderarzt.