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Orale Provokationstestungen

Orale Provokationstestungen mit Nahrungsmitteln: Um zwischen einer Sensibilisierung ohne klinische Relevanz und einer Nahrungsmittelallergie zu unterscheiden, muss man häufig eine orale Provokationstestung mit Nahrungsmitteln durchführen. Ausserdem braucht man Provokationstestungen, um festzustellen, ob sich bei einer bekannten Nahrungsmittelallergie eventuell schon eine spontane Toleranz eingestellt hat. Die Testungen werden in der Regel in unserer Praxis durchgeführt. Die Kinder erhalten normalerweise 5 Portionen eines Nahrungsmittels. Hierbei wählen wir eine Zubereitungsform in Rücksprache mit den Eltern welche vom Kind bevorzugt gegessen wird. Vor und während der Provokation werden die Kinder ausführlich untersucht, der Blutdruck und die Sauerstoffsättigung gemessen (falls notwendig auch kontinuierlich während der Provokation). Für die Provokationen steht ein eigener Raum mit einer fachkundigen Pflegefachfrau, Patientenliegen, iPads und Spielecke zur Verfügung, da sie sich meist über mehrere Stunden erstrecken. Nach der letzten Portion muss eine Beobachtungszeit von 2 Stunden abgewartet werden, bis das Kind die Praxis wieder verlassen kann, da die allergischen Reaktionen zum Teil erst nach dem Verdauen bestimmter Nahrungsmittel auftreten können